Aktivitäten Prellbock Altona

23.08.2018

 

Liebe Aktive

es tut sich jetzt nach dem Beschluss des OVG  Erfreuliches.
Und der Sekt gestern auf dem Jour-Fixe mit 21 Pappbechern  für 21 TeilnehmerInnen war verdient

Prellbock und VCD sind in vielen Berichten und Interviews beim Thema Bahnhof Altona im Mittelpunkt.
Und jeder von uns kann sich mit Leserbriefen beteiligen.

 

Freitag, den 24.08.2018
wollen wir mit vielen am Bahnhof Altona Infoblätter verteilen.
Es geht um 16 Uhr los.
Treffpunkt ist vor Blume 2000
neue Infoblätter

 


Mittwoch, den 29.08.2018
Wir wollen uns zu einer kleinen Arbeitsbesprechung  am Mittwoch, den 29.08.2018 schon um 17.30 Uhr treffen.
Büro am Felde 2
Reine Arbeits-und Abstimmungstreff, wer Lust hat ist herzlich willkommen
Danach gehen wir rechtzeitig zu 18.45 Uhr zum Altonaer Museum, wo dann ab 19.30 Uhr der Bürgermeister auftritt.
siehe auch hier:
https://www.spd-hamburg.de/aktuelles-termine/peter-tschentscher-im-gespraech/

 

Donnerstag, den 30.08.2018
Wir wollen uns in die Fragestunde der Bezirksversammlung Altona einbringen
Die beginnt   p ü n k t l i c h  um 18 Uhr

 

Ab 17.30 Uhr verteilen wir Flugblätter vor dem Rathaus.

Die Linke hat einen Dringlichkeitsantrag eingebracht  
Dito eine Presseerklärung   siehe Anlagen

beste Grüße Andreas
PS
Ich werde laufend auf unserer Website die Pressereaktionen darstellen.

 


Presseerklärung von Prellbock Altona

 

 

22.08.2018 -14.30 Uhr
Gemeinsame Presseerklärung von Prellbock-Altona und VCD Nord

 

zur Entscheidung des Hamburgischen OVG
den Baustopp für den Bahnhof Diebsteich zu bestätigen.

 

 

 

Die Bürgerinitiative Prellbock Altona und der VCD, Landesverband Nord begrüßen die, nach sorgfältiger Abwägung der von den Klägern vorgebrachten Gründe, getroffene Entscheidung des OVG Hamburg, den Baustopp für das Diebsteich-Projekt bis zu einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren aufrecht zu erhalten.

 

Das Gericht bemängelt vor allem, dass in den Planungen für den Bahnhof Diebsteich keine Autoreisezugverladeanlage vorgesehen ist und dies schon ein ausreichend schwerer Mangel ist, den Planfeststellungsbeschluss vom 29.12.2017 für rechtswidrig zu erklären.

 

Ferner bemängelt das OVG die unzureichende Abwägung von Alternativen (Neubau vs. Modernisierung der Bestandsanlagen), die unzureichende Prüfung der Verkehrsnachfrage sowie die mangelnde Berücksichtigung der Fahrgastinteressen.

 

Das Gericht führt erfreulich deutlich aus: „Die bisher durchgeführte gerichtliche Prüfung rechtfertigt bereits die Beurteilung, dass der Planfeststellungsbeschluss an einem durchgreifenden rechtlichen Mangel leidet. […] Zwar bedürfen noch etliche rechtliche Aspekte des Planfeststellungsbeschlusses einer vertieften Prüfung im Hauptsacheverfahren, evtl. auch unter Beiziehung weiter Unterlagen. [….] Am Sofortvollzug einer voraussichtlichen rechtswidrigen Zulassungsentscheidung bestehe im Allgemeinen kein besonderes öffentliches Interesse.“ Gleichzeitig wird die Gegenseite aufgefordert, umfassende weitere Unterlagen einzureichen, die die Bürgerinitiative und der VCD schon seit langem eingefordert hatten und deren Inhalt für uns von höchstem Interesse ist.

 

Rainer Schneider (VCD) und Michael Jung (Prellbock) führen dazu aus: „Es ist jetzt im Interesse aller Beteiligten, dass das Gericht zügig auf Basis tragfähiger und transparenter Unterlagen eine rechtssichere Position für das Vorhaben im Hauptsacheverfahren feststellen kann.“

 

Prellbock Altona und VCD stellen fest: Jetzt sind DB AG, das Eisenbahnbundesamt und die Hamburger Politik, insbesondere der Senat, gefordert, das Verfahren für die Schließung und Verlagerung des Fern- und Regionalbahnhofs neu aufzurollen. Jetzt ergibt sich die Chance, sich ernsthaft mit den Vorstellungen der Bürgerinitiative und des VCD auseinanderzusetzen und den Kopfbahnhof Altona an Ort und Stelle im Interesse der Fahrgäste umfassend zu modernisieren. Dazu bedarf es einer wissenschaftlichen Kriterien genügenden Kosten-Nutzen-Analyse möglicher Alternativen unter Berücksichtigung verkehrlicher und ökologischer Kriterien durch neutrale Experten.

 

Die Kernforderungen von Prellbock Altona und des VCD  sind:

 

·         Fachlich-fundierte Neuplanung

 

·         Erhalt des Fern- und Regionalbahnhof Altona am gegenwärtigen Standort.

 

·         Neuordnung des Gleisvorfeldes, Modernisierung der Bahnsteige und des nicht mehr zeitgemäßen Bahnhofsgebäudes, Abriss nicht benötigter Altanlagen.

 

·         Sofortige Sanierung des Lessingtunnels und dort Schaffung neuer Bahnsteigzugänge.

 

·         Unverzüglicher Planungsbeginn für den Wohnungsbau in der „Neue Mitte Altona, Phase II“

 

·         Umfassende Einbeziehung der Bürger, Fahrgastverbände und Gewerbetreibenden in den Planungsprozess für die Modernisierung des Bahnhof Altona.

 

 

 

22. August 2018
V.i.S.d.P.:
Michael   Jung für die  Bürgerinitiative Prellbock-Altona
Rainer Schneider für den VCD-Nord

 


Fragenkatalog von Signal-Langenfelde an Bürgermeister.


Antwort vom Bürgermeister (vertreten durch H.Rieckhoff) an Signal


3 Klagen gen Fernbahhof Altona

Hamburger Abendblatt, vom: 06.06.2018, S. 13 


Drei Klagen gegen Fernbahnhof Altona 

Nordbahn befürchtet Nachteile. Verkehrsclub Deutschland prozessiert ebenfalls. Erster Spatenstich für 360-Millionen-Projekt im September 
ULRICH GAßDORF HAMBURG::

Der erste Spatenstich für den neuen Fernbahnhof Altona am Diebsteich ist im September dieses Jahres geplant.
Mit der Baustelleneinrichtung auf der Brachfläche wurde bereits begonnen, auch mit den Ausschreibungen einzelner Bauleistungen für das 360-Millionen-Euro-Projekt.

Das bestätigte Azzeddine Brahimi, Leiter Großprojekt Hamburg-Altona, dem Abendblatt.
Für die Deutsche Bahn (DB) sei der neue Fernbahnhof Altona eines der wichtigsten Bauvorhaben, mit dem sich das Verkehrsunternehmen für die Zukunft aufstelle, so Brahimi.

Allerdings gibt es Kritiker, die gegen eine Verlegung des Bahnhofs Altona sind:
Nach Abendblatt-Informationen sind zurzeit drei Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahnbundesamtes (EBA) für den neuen Fernbahnhof Altona vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg anhängig. Ein Verfahren ruht zurzeit.
Das EBA hatte im Dezember 2017 grünes Licht für den Bau des neuen Fernbahnhofs gegeben.
Pikant: Eine Klage hat die Nordbahn eingereicht, die laut Gericht bei einer Verlegung des Bahnhofs eine Verringerung der bisher vorhandenen Abstellgleiskapazitäten und damit eine Einschränkung ihres Geschäftsbetriebs befürchtet.
Die Nordbahn ist eine Tochter der Hamburger Hochbahn, die wiederum der Stadt Hamburg gehört und der AKN Eisenbahn AG, deren Anteilseigner Hamburg und Schleswig-Holstein sind. Eine Nordbahn-Sprecherin bestätigte, dass ein Rechtsstreit anhängig sei und sagte auf Abendblatt-Anfrage: "Im Planfeststellungsbeschluss sind relevante Themen, die die Nordbahn tangieren, nicht berücksichtigt, es geht um betriebliche Abläufe, die sich ändern würden.

Dies wollen wir prüfen lassen. Wir sprechen bereits parallel mit der Deutschen Bahn darüber, wie eine Lösung aussehen könnte, und sind zuversichtlich, dass sich eine solche auch findet."

 


 

Thema: Nachbarschfts-Event mit vielen kulturellen Angeboten.
Am 23.6.2018 am Diebsteich Schleswiger Strasse-
12.00 Uhr bis 22.00 Uhr


 

Thema: Wie kann das Bahnhofsquartier Altona-Diebsteich von der Verlegung des Fernbahnhofes profitieren? Veranstaltung am 20. Juni 2018

18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
bei der Firma F. REYHER Nchfg. GmbH & Co. KG, Veranstaltungssaal
Haferweg 1, 22769 Hamburg.

21. Oktober 2017


Stadt geht auch anders!

Altonaer Fahrraddemo am 21. Oktober


 

Demostart 14 Uhr
1. Station und Auftaktkundgebung: Spritzenplatz - Redebeitrag "Spritzenplatz bleibt"

Weitere Stationen, jeweils mit Kurzkundgebung der jeweiligen Inis:

2. Rosengarten (Elbparkwiese bei Einmündung Eggersallee auf den Hohenzollernring) - Redebeitrag "Elbstrand retten"

3. Bienenwiese (Wiese im Kleingartengelände am Othmarscher Kirchenweg, Nähe Einmündung Othmarscher Mühlenweg) - Redebeitrag "Apfelbaum braucht Wurzelraum"

4. Innenhof Ottensen 60 (Eingang Hohenzollernring, zwischen Nr. 94 u. Nr. 96) - Redebeitrag "OTTE60"

5. Innenhof Bahrenfeld 68 (Eingang Leverkusenstr.) - Redebeitrag "BAHRIO68"

6. Bahnhof Diebsteich (Plöner Str., Kurve beim Diebsteichtunnel) - Redebeitrag, "Langenfelder Signal"

7. Neue Mitte Altona (Harkortstr., beim Eingang der Holstenbrauerei - hier stehen ggü. extrem verdichtete neue Wohnblocks - gruselig) - Redebeitrag - "Ini Neue Mitte" und/oder "Ini Haubachviertel"

8. Bahnhof Altona - Redebeitrag "Prellbock Altona", ABSCHLUSS